Mittwoch, 23. Mai 2012

Brinissima: Schuh-Store mit einer extra Portion Schlagsahne



Dieser Schuhladen ist einfach Zucker! Rosa eingerichtet, mit Marshmallow-Duft in der Luft, süßen Glitzer-Details an der Wand und einer Schuh-Auswahl für Girlie über Lady bis hin zu Barbie: Für jeden Typ Frau ist ein passendes Fußkleid dabei.

Flache Ballerinas, rustikale Boots oder elegante Abendschuhe - und das alles für Preise, die nicht gleich ein riesiges Loch in den Geldbeutel reißen (zwischen 20 und 70 Euro).

Bei Brinissima in der Neuen Gasse 26 im Herzen Nürnbergs kann man stundenlang bei Prosecco, Brause-Ufos und Capri-Sonne Schuhe shoppen, Freundinnen treffen, einfach nur mit der lustigen Brini über die schönsten Nebensächlichkeiten der Welt quatschen.

Aber bei Brinissima gibt es nicht nur Schuhe: Auch Taschen, Handy-Accessoires, süße Lipgloss-Dosen (Cupcake, Eule) oder andere Geschenkideen wandern leicht in die rosa Tüten, die jede für sich mit einer Extra-Widmung versehen werden.

Und wenn man mal einem menschlichen Bedürfnis nachgehen muss, dann verspricht die "Aufbrezelstube" ein flauschig-rosafarbenes Toiletten-Erlebnis.

Schaut vorbei, kauft euch Schuhe - und werdet Fan.



Brini beim Prosecco-Vorbereiten




Shopping-Gutschein der besonders süßen Art

Dienstag, 22. Mai 2012

Jean Paul Gaultier - herrlich selbstironisch für Coca Cola

Die Videos habe ich gerade bei Modepilot gesehen und muss sie unbedingt auch posten.
Jean Paul Gaultier, ein herrlich erfrischender, da ungewöhnlicher und sich selbst nicht so ernst nehmender Designer...







Dienstag, 8. Mai 2012

Tagesoutfit: Neon-Orange gegen das triste Berliner Grau



Für einen Fernsehdreh habe ich heute eher gedeckte Farben ausgewählt - passte irgendwie zum trüben Berliner Himmel.
Die Hemdbluse ist von COS, das Strickjäcken von lala Berlin (das mich mit ständigem Faden-Geziehe schier in den Wahnsinn treibt), Ring und Armspange sind ebenfalls von COS, die strukturierte Leggins (ich weiß, seeehr gut zu erkennen) sind von adidas by Stella McCartney.
Damit es nicht ganz so trist wirkt, habe ich mir ein bisschen Neon-Orange auf die Finger gepinselt.

Danke für die Fotos und den schönen Quatsch-Abend mein liebster Jammerlappen!

Montag, 23. April 2012

Fashion Days Nürnberg: Ein (nicht gelungener) Versuch von Mode



Meine Ex-Heimat Berlin gilt allgemeingültig als Deutschlands Mode-Metropole. Von allen Seiten strömen Fashion-hungrige Menschen durch die Straßen. Die Mitte-Hipster mischen sich mit der Charlottenburg-Bohème, Touristen aller Nationen bringen ihren ganz eigenen Stil ein in das bunte Gemisch der Hauptstadt. Marine, Boho, Ethno, Avantgarde: Die Mischung aus Buntem, Schwarzem, Lautem, Leisem, Aufgeregtem und Stillem ist es, was Berlin so einzigartig und damit zum Treffpunkt der Mode-Szene macht.

Meine richtige Heimat Nürnberg kann da leider nicht ganz mithalten. Keine Frage, ich liebe Nürnberg, weil ich meine Freunde und Familie hier habe und die schnuckeligen Gässchen, die süßen Häuser und die nicht-weit-entfernte Natur einen wunderbaren Kontrast zum oftmals stressigen Journalisten-Job darstellen.

Doch Mode und Nürnberg - das ist leider ein Paradoxon, ein Widerspruch in sich. Der Beweis dafür wurde mir am Samstag geliefert. Die "Fashion Days Nürnberg" sollten Mode-Zauber nach Franken bringen. Doch die Magie ist irgendwo auf dem Weg zwischen Kaninchen und Zylinder stecken geblieben.

In einem architektonisch ganz ansprechendem Industriegebäude sollten sie also statt finden, die Fashion Days. Eine schicke Rückwand mit allen Sponsoren stand für die Fotografen und Möchtegern-Starlets bereit, die weißen Räume wurden in schöne Farben getaucht, "Pop-Up-Stores" (in meinen Augen eher zum Flohmark-Stand umfunktionierte Schreibtische) umrundeten den Laufsteg, der von zwei blau angestrahlen Riesen-Mannequins "bewacht" wurde.

Samstag, 14. April 2012

Sonnenbrillen von Chloé und Céline



Es kostet meist sehr viel Geduld und Nerven, sich bei tk maxx durch die Ständer, Tische und Regale zu wühlen.

Doch ab und zu muss man da eben durch, wenn man wirkliche Schnäppchen machen will.

Mit meiner liebsten Astrid habe ich heute in Köln diese zwei schönen Sonnenbrillen von Chloé und Céline ergattert. Die Cat-Eye-Modelle haben zusammen 120 Euro gekostet - ein Bruchteil vom Originalpreis.

Jetzt fehlt nur noch die Sonne. Die könnte sich nun wirklich bald mal wieder sehen lassen!



Donnerstag, 12. April 2012

Tagesoutfit: Spitze Ballerinas mit Steg



Auch, wenn Sie als Mädchenschuhe verschrieen sind und bei Männern einen "Nein Danke, macht einen Entengang"-Reflex auslösen, sind sie doch ab und zu für die von hohen Hacken gequälte Frauenwelt eine totale Entlastung: Ballerinas.

Die klassische Variante mit abgeschrägter oder runder Spitze und kleiner Cordel-Schleife war mir aber irgendwie zu langweilig.

Ich habe bei Vagabond diese spitze Variante mit Steg und Riemchen entdeckt, die mich stark an die Valentino-Version erinnern, die Alexa Chung 2010 während der Paris-Schauen getragen hat - nur waren ihre Nude und mit Nieten und Sternchen besetzt.

Mittwoch, 11. April 2012

Museumstipp: Mode-Austellung "Kleiderwechsel" im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg


Seidenkleid, 1925

Das Wetter will leider auch am Wochenende nicht besser werden, da könnte doch für den ein oder anderen auch ein Museumsbesuch gegen Langeweile helfen.

Ich war am Montag im Germanischen Nationalmuseum (ab 24. Mai gibt es dort auch eine große Dürer-Ausstellung) und habe die schönsten Schränke, Accessoires und Kleider des 18. bis 20. Jahrhunderts bestaunt.

Schon allein das Gebäude des Germanischen Nationalmuseums besticht durch die Vermischung von alten Kirchengemäuern mit Kreuzgängen und neuen Bauten aus Stahl und Glas. Ich liebe diesen Geruch, das muffig, doch aber irgendwie wohlriechende Alt, das sich über Stoffe, Holz und Metall gelegt hat.

In der Dauerausstellung "Kleiderwechsel" wird typische Kleidung des 18. bis 20. Jahrhunderts gezeigt. Rund 300 Originale aus drei Jahrhunderten.
Ein chronologisch angelegter Rundgang zeigt Leitmotive der verschiedenen Epochen, so z.B. Reifröcke, typsiche Unterwäsche der 20er Jahre des 19. Jahrhunderts oder den bei Jungs - oder besser deren Mütter - sehr beliebte Matrosenanzug.

Unterwäsche, Hochzeitskleidung, Kinderkleidung, Trachten, Schuhe, Kopfbedeckungen: Alles ist fein säuberlich und geschützt vor fühlen-wollenden-Händen hinter Vitrinen an schönen Figurinen drapiert.

Designer-Stücke sind leider nur wenige vorhanden, aber gerade die von Unbekannten entworfenen Kreationen bieten Überraschendes.

Mein Favoriten sind das grüne Seidenkleid von 1925. Auch heute noch absolut tragbar. Sowie das Hochzeitskleid mit langer Knopfreihe. Und wenn ich so einen genialen Schrank endlich mal für wenig Geld bei Ebay oder auf einem Flohmarkt entdecken würde...

Brautkleid

Dienstag, 10. April 2012

Impressionen aus der Schweiz und Lichtenstein

Keine Zeit für viele Worte, daher nur einige optische Impressionen aus der Schweiz und Lichtenstein...

Chur und Vals:

Traumhaus in Pfefferminz-Grün

Innenstadt Chur

Therme Vals von oben

Innenstadt mit Dorffriedhof Vals

Stilsicheres Bad im Hotel Therme Vals

Hässlich von Außen, aber durchdesignt von Innen

"Veranda" in Vals

Vaduz:

Das Lichtensteiner Schloss der Fürstenfamilie in Vaduz

Benny und ich

Eines der Regierungsgebäude

Wasserlauf in Vaduz

Retro in den Bergen

Architektenkunst

Fotos: © Geschmacksträgerin

Samstag, 7. April 2012

Tagesoutfit: Überraschungs-Trip




Mein Liebster hat mich mit einem ganz besonderem Trip überrascht. Ohne zu wissen, wo es hin geht, sind wir mit dem Auto Richtung Süden gestartet - mit vielen Überraschungs-Umschlägen im Gepäck.

Freitag, 30. März 2012

Ausstellung: "Meine Quelle" zeigt die Geschichte des großen Versandhandels


Für mich gab es als Kind nichts Schöneres: Wenn der Postbote das dicke, schwere Paket abgegeben hat und meine Mama seelig lächelnd den Plastikeinband entfernte, war ich auch gleich zur Stelle. Jedes Mal, wenn ein neuer Katalog ins Haus flatterte, habe ich mich auf die Fotos und noch mehr auf die Kleider, Schuhe - und ganz früher - die Spielzeuge - gefreut, die in einem bunten Sammelsurium auf mehr als 1000 Seiten angeboten wurden. Ich habe Collagen gebastelt und mir die schönsten Seiten mit einem Knick markiert, um Wünsche für Geburtstage oder Weihnachten zu markieren.


Was heute der Internet-Shop ist, war bis vor ein paar Jahren noch der klassische Vesandkatalog.
Die beiden größten waren Otto und Quelle - und während ersterer den Absprung ins erfolgreiche Online-Business geschafft hat, ist Quelle heute leider Geschichte.
Und genau diese wird jetzt im Museum Industriekultur in Nürnberg ausgestellt.
"Meine Quelle" heißt sie. Gezeigt werden diverse Katalog-Cover von den 50ern bis in die 0er Jahre, alte Kameras, Werbefilme und natürlich die lange Firmengeschichte auf Schautafeln.

Umringt von 170 Porträtfotos ehemaliger Quelle-Mitarbeiter, führt die Ausstellung zurück in die heile Welt des Versandhandels. Hinein in die Wohnzimmer der 60er und 70er.